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Kulinarische Merkwürdigkeiten

Schon wieder so viel Zeit vergangen, in der man sich fragte – kaufen ja, aber was? Debello liefert Antworten, zum vierten Male.

– Warum kämpft der stationäre Einzelhandel um sein Überleben? Richtig, ihm fehlen Thunfischsocken, Wurstsocken und Toast & Ei Socken. Die gibts mal wieder nur im Internet.

– Wer schon California Rolls für eine Straftat hält, sollte sich nicht mit diesen Totenkopf-Rolls anlegen!

– Korrespondierende Getränke benötigt auch jedes Frühstück. Zum wachsweich gekochten Bio Ei reichen wir eine 2014er Bacon Brausetablette auf Regionalquell-Wasser. Bon Appétit!

– Sagte ich Bacon-Wasser? Was soll der Falschgeiz – Einmal Bacon komplett bitte!

– Jetzt ist das aktuelle Jahr schon einen Augenblick alt, doch für einen 2014er Geschmackskalender, sollte doch jeder etwas Liebe übrig haben.

– Endlich Büro-Atmosphäre in der Küche dank der Gewürzkartei!

– Wo wir schon beim Küchenbüro sind – Falls zu einer professionellen Arbeitsatmosphäre keine stumpfen Möhren gehören sollen, empfehle ich doch dringlichst den Karottenanspitzer!-

– Wenn in Vietnam Neujahr ansteht und man nicht die passende Coladose zur Hand hat, gibts nur eines.

– Welcher Vegetarier kennt das Problem nicht? Man braucht kein Fleisch, aber besucht so gerne Metzgereien. In Hamburg essen sie Kuscheltiere füllt die Lücke!

– Ist mir ja fast schon ein wenig zu flach, aber es drängt sich zu sehr auf: „Nationalgerichte“ auf mit passenden Flaggen gebody-gepainteten Personen.

Bei der Pausenaufsicht im Internetz ist mir auch im ersten Monat diesen Jahres Spökes aufgefallen, der nicht verschwiegen werden soll. Die Merkwürdigkeiten im Januar:

– Endlich ein neues Gerät in der Küche, das nur einen Job erledigen kann: Der Instant Miso-Suppenbereiter

– Ich kenne Zombies auf Parties eher als die Personen, die beim Aufräumen quer über den Boden verteilt liegen. Hier sind ein paar Zombies für die Party Prime Time!

– Semmelbrösel aus altem Brot reiben? Das ist so 2013 – geht gar nicht. Echte DIY-Profis schnitzen sich aus den alten Broten Hausschuhe!

– Champagner trinken ist das eine, Champagner öffnen etwas anderes. Richtig geht das natürlich nur mit dem entsprechenden Saber!

– Endlich gibt es Hilfe beim M&Ms nach Farbe sortieren!

– Die besten Designs kommen immer noch von Mutter Natur. Jüngstes Beispiel: Knoblauch

– Mag hier irgendwer die pappigen Glückskekse? Eben. Nur konsequent beim Material direkt auf Porzellan zu switchen.

– Beilage zur 4,8 kg schweren Toblerone gesucht? Wie wäre es mit dem 26 Zoll Gummiwurm?

– Kalter Kaffee hat als Metapher für überholte Nachrichten ausgedient. Kalter Kaffee ist nämlich der ganz heiße Kram (ab jetzt).

– Zum Abschluss noch etwas mit ernstem Hintergrund: Treffende Kampagne von Slowfood zum Thema „Du bist, was du isst.

Wie auch schon im November grub ich mich durch die Untiefen des Internets und stellte dabei einige Unregelmäßigkeiten fest. Diese bemerkenswerten Kleinigkeiten hier in meinem kulinarischen Merkwürdigkeiten-Sammelsurium. Bitte sehr:

Die handwärmende Teetasse – für Iglubewohner und Frostbeulen

– Falls im Iglu das Mobiliar fehlt – hier der passende Sessel zur handwärmenden Teetasse

– Es gibt sie noch die archaischen, guten, alten Sachen: Handgeschmiedeter Flaschenöffner

– Typisches Alltagsproblem – welches Bier braue ich heute?! Das Brauer-Würfelensemble bietet Antworten, Antworten, Antworten.

– Witzig sein und Türe aufhalten gleichzeitig? Das geht nur mit dem Soft-Eis-Türstopper 

– Sei bei dem nächsten Fluch der Karibik Screening der Star in Deinem Freundeskreis mit dem einbeinigen Piraten-Flaschenöffner

– Für mich das einzig wahre Verpackungsdesign für Energydrinks. Muskelflaschen!

– „Unser täglich Brot“ heißt für Blogger schreiben, schreiben, schreiben. Am besten auf den Brotnotizblock

– Mit dem eigenen Raumschiff hat es bislang nicht geklappt? Kein Problem, bastelt Euch die Müsliversion vom Tie Fighter

– Dass darauf nicht ich gekommen bin: Ein Pfefferstreuer in Form von einem Gebiss

 

 

 

 

Vor einer Weile begrub ich auf de bello die Rubrik „Produktberater“, auf der ich skurrile Produkte aus dem Bereich der Kulinarik im weitesten Sinne präsentierte. In Form einer Serie werde ich die Idee wiederaufleben lassen, im wahrsten Sinne Merkwürdiges zu verlinken. Dieses Mal beschränke ich mich jedoch nicht auf käufliche Produkte sondern spanne das Feld weiter – alles Eurer Unterhaltung zu Liebe!

Wie auch bei „Produktberater“ werde ich ohne Bilder verlinken, um mir das Heckmeck um die Freigabe zu ersparen und Euch auf direktem Wege die Links zu zeigen. In dem Sinne, enjoy!

Death Star Keksdose – vernichtet keine Planeten aber das Idealgewicht

VW Bully-Toaster zum Schnäppchenpreis von 488 Dollar (leider bereits ausverkauft!)

– Lösung für Teegenießer mit schwacher Blase: Tee zum Einatmen

Totenkopf-Löffel für einen dosierteren Umgang mit Zucker

– Free Möhren! Gemüse aus dem Kühlschrank befreiende Regalkonzepte!

– Futter für den Foodie-Perfektionisten: Mathematische Überlegungen zum perfekten Stück Pizza

– Resteverwertung, für alle Kürbissuppenübersättigte: Klein wenig aufwändigere Kürbisschnitzereien

– Leid des Daumen auf die Ölflasche haltens? Hier ist der Olivenölroller!

– Geeignete Waffe für Pazifisten: die Wurstpistole

– Keine Lust auf Untertasse, keine Lust auf Löffel dreckig machen, here comes the: Selbstverrührende Kaffeetasse

Smartphones als Geißel der Zivilisation zu bezeichnen führt wahrscheinlich zu weit. Dennoch verstehe ich unter einer geselligen Runde etwas anderes, als eine Handvoll Menschen, die stumm um einen Tisch sitzend swipen und tappen, was iPhone & Co. hergeben.

Ich gebe zu, in der ein oder anderen Mittagspause versinke auch ich in die mobile Flimmerkiste, aber das ist etwas anderes:-) Damit mich meine Selbstgerechtigkeit nicht bei Abendveranstaltungen boomerangartig erwischt, helfen mir Mauricio Perussi und Melissa Pottker jetzt mit einem absolut nützlichen Tool:

Ein Bierglas, das für den stabilen Stand ein Smartphone benötigt.

Besonders witzig wird die Nutzung, wenn das Glas überschäumt oder zu vorgerückter Stunde die Feinmotorik temporär underperformed, sprich: man besoffenen Kopfes mit dem nicht ausgesparten Teil des Bodens das Display zertrümmert.

Wie auch in meiner leider viel zu selten geupdateten Rubrik „Produktberater“ gilt hier natürlich: kaufen, kaufen, kaufen. Außer Euch ergeht es wie mir und Ihr werdet von Eurem Arbeitgeber mit einem zweiten Smartphone ausgestattet. Dann könnt ihr nämlich das Glas abstellen und dennoch Eure Mails checken – wie war das nochmal mit der Geißel der Zivilisation?

The Offline Glas

© by Mauricio Perussi (art director) and Melissa Pottker (copywriter)

The Offline Glas

© by Mauricio Perussi (art director) and Melissa Pottker (copywriter)

Wie viel Gegenliebe kannst Du aufbringen, wenn Deine Freundin das von der geliebten Omi vererbte Goldrandporzellan aus dem Keller ins Küchenregal befördert? Gibst auch Du Dich der verzückten Begeisterung über die blumig verzierten Habseligkeiten mit ideellem Wert hin?

Teilst Du die Meinung Deines Mannes, Eure Küche kann nicht ohne Rotationsverdampfer auskommen? Wie tolerant bist Du, wenn die Küche einem Ort zwischen chemischem Labor und industrieller Fertigungsstraße ähnelt?

Wer sich mit Fragen dieser Art auseinandersetzt, merkt, dass sich das Zusammenleben insbesondere in der Küche zur Geduldsprobe entwickeln kann. Wie so häufig in „den heutigen Zeiten“, hilft vor allem eines: Orientierung. Das gilt übrigens auch für Singles.

de bello culinario schickt sich an, den Ratgeber zu spielen, wenn es mal wieder heißt „Geld haben reicht nicht. Man muss auch wissen, für was man es ausgibt“. Daher wächst auf dieser Site eine neue Rubrik namens „Produktberatung“ heran, in der mehr oder weniger ernstgemeinte Konsumtipps für Köchinnen und Küchenbesitzer gegeben werden.

Zur Eröffnung findet die geneigte Leserschaft bereits das ultimative Förmchen zum Spiegelei braten, Damien Hirst’ige Eiswürfelförmchen und Kapselheber für National Rifle Association Mitglieder. Klick!

Zur visuellen Unterstützung hier noch eine Infografik zum Thema Küchenutensilien von einer meiner absoluten Lieblingsseiten im Internet. Ein ähnliches Poster gibts auch zum Kauf, womit wir thematisch schon wieder bei meiner neuen Rubrik wären!

„Man muss nicht alles wissen. Man muss nur wissen, wo es steht.“ heißt ein Spruch, der spätestens seit dem Internetzeitalter gültiger denn je ist. Mit den Kitchen Cheats von Everest braucht man jedoch nichtmals einen Internetzugang, ein bisschen Platz an der Küchenwand und ein vernünftiger Drucker reichen vollkommen aus für die Instant-Erleuchtung bei jeglichen Fragen, die bei der Zubereitung von Speisen aufkommen können.

If you’d like to find a printable version of this cheat sheet, visit the Everest kitchens page.

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