Kreativgewitter über der labyrinthischen Brotscheibe

Wer von labyrinthischen Wegen durchs Brot spricht, meint wohl das Wirken und Auswirken der Hefe im Teig. Oder er hat einen an der Waffel. Oder schreibt einen Blog. Oder hat einen an der Waffel und schreibt einen Blog. Ok, Schluss damit.

Labyrinthische Wege durch das Brot bedeutet bei Martin Roller: Feines Schnittwerk in der Schnitte. Wäre ich 3 mm groß hätte ich einen Heidenspaß mit dem Brot, aber auch mit 185 cm finde ich das nicht unspannend. Das gilt auch für seine Kritik an unserem Umgang mit der Umwelt. Eine von der Sonne knalleorange gefärbte Apfelsine kann nur ein Sinnbild für die Erderwärmung sein. Die Abschürfungen der Schale ergeben die Umrisse der Kontinente, die prall gefüllten Weltmeere drohen den feinen weißen Pelz zum Zerbersten zu bringen. Ein wahrhaft aufrüttelndes Bild. Oder vielleicht auch einfach die die aus Langeweile und Talent geborene Idee mit der dicken Apfelsinenschale herumzuexperimentieren.

Ich komme nicht drumrum, bei Martin Rollers Arbeiten auf abwegige Gedanken zu kommen, aber auch in ihrer handwerklichen Finesse wissen die Werke zu fesseln. Auch auf Martins Website donnert es nur so vor Kreativgewittern. Ihr kennt das mit der Weiterklickempfehlung.

Orangenwelt

© by Martin Roller

Apfelburger

© by Martin Roller

Brotlabyrinth

© by Martin Roller

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