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Archiv für den Monat Juli 2015

Erster Eindruck:
Kein starker Geruch, kein starker Geschmack – das passt zu der von der Vermarktung in den Vordergrund gestellten (vermeintlichen) Herkunft des Bieres. Denn so blass wie der erste Eindruck von Grönland sein mag, so ist auch der „seines“ Bieres.

Das sagt der Geschmack:
Ich will nicht sagen, dass dieses Bier nach Wurst schmeckt. Nein, wahrscheinlich versteckt sich nur eine leichte Malznote hinter der Zurückhaltung, die versucht jegliche Garstigkeit abzuwenden. Weder die Leichtigkeit, noch der leicht trockene Nachgeschmack oder die schaumfreie Krone deuten darauf hin. Aber trinkt einen Schluck und denkt an eine original Mailänder Salami… Na?

Wenn Du abschweifst…
…träumst Du Dich in getrocknetes Heu in der Sommersonne und leichtes, kaum wahrnehmbares Knistern. Das kontrastiert mit der kargen, rohen, kalten Grönland-Landschaft auf der Flasche. Plötzlich erwachst Du und stellst fest: Alles nur ein Traum, das Bier wird tatsächlich ganz woanders gebraut.

Grønland Ice Cap Amber Lager

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