Maskerade der Melonen, Mummenschanz antiker Meister

Wenn sich alljährlich in meiner Nachbarschaft der Kölner Rosenmontagszug aufstellt, lohnen sich die paar Schritte zum Chlodwigplatz. Wagen, Daraufstehende, ihre Kostüme und Betrunkenheitslevel helfen den Stand des lokalen Karnevalsbrauchtums zu eruieren. Aufgeschnappte Gesprächsfetzen und die Gemengelage unterschiedlichster Menschen unterhalten zudem.

Während die Karnevalisten in ihren Veedel und Vororten zurückgekehrt individuelle Definitionen von Fasten leben, fängt der Karneval auf de bello culinario jetzt an. Gemüse, Gewürze und sonstige Geschmacksgeber verkleiden sich heute (wieder) als Klassiker aus der Kunstgeschichte.

Da geht die Melone als Mondrian, Trauben und Reis als Van Gogh und ein mit schwarzem Kaviar gefülltes Rechteck macht schwer auf Malewitsch. Mein absoluter Favorit ist jedoch die Auberginen-Melone als Magritte, die sogar korrekte Lichtreflexionen integriert. Tatiana Shkondina (Facebook) feiert ihren Foodkarneval, auch wenn das Trömmelche mal gerade nicht geht.

Auberginen Mummenschanz

© by Tatiana Shkondina

Melonen Masquerade

© by Tatiana Shkondina

Dali aus Essen

© by Tatiana Shkondina

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