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Archiv für den Monat Oktober 2014

Wer mir nach meinen allmonatlichen, zum bisherigen Bloginhalt in geringem Maße in Verbindung stehenden Bier(un)gunstbekundungen einfach mal eine Torte ins Gesicht werfen möchte, kann sich zurückhalten. Denn de bello culinario übernimmt das selbst. Und da mir die ausgefeilte Motorik fehlt, das umzusetzen entscheide ich mich für die Werke von James Ostrer.

Er schmiert, tupft und steckt den kulinarischen Inhalt dieses Blogs in verschiedenste Gesichter und auf das, was ihm die tapferen menschernen Leinwände sonst noch so zur Verfügung stellen. Das Ergebnis ist grotesk bis gut gemacht aber dafür nicht so grotesk wie die gut gedachte Vorstellung, sich für einen Blogeintrag selbst eine Torte über die Mimik zu fahren.

Aufgrund des Sittlichkeitskodex von de bello culinario kann ich hier natürlich nur die jugendfreieren Varianten zeigen. Tapfere Erwachsene dürfen jedoch klicken.

WOTSIT ALL ABOUT

© by James Ostrer

WOTSIT ALL ABOUT

© by James Ostrer

WOTSIT ALL ABOUT

© by James Ostrer

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Erster Eindruck:
„Ich finde es ja nicht gut, wenn die da so künstliche Sachen reinmachen, damit das auch Leuten schmeckt, die Bier normalerweise nicht mögen“ – wait, what?

Das sagt der Geschmack:
Gaffels Sonnenhopfen ist ein Beweis für das Gelingen von Craft-Beer, für das sich etabierte Brauereien verantwortlich zeigen. In der Tat schmeckt das Bier, als seien nicht nur Hopfen, Malz, Hefe und Wasser Bestandteile der Rezeptur, sondern auch Früchte. Am deutlichen ist Zitrone und Holunder herauszuschmecken, doch auch weitere Zitrusnoten und beerige Nuancen erkennt der hingebungsvolle Verkoster. Mit Ausnahme der obergärigen Hefe ähnelt der Sonnenhopfen dem Kölsch, für das Gaffel in erster Linie bekannt ist, wenig.

Wenn Du abschweifst…
Lässt Du in der Arena Dein geliebtes Weizen in der Sommersonne gegen Gaffels Sonnenhopfen antreten. Auf der einen Seite der Held, der alles abgeräumt hat, der Publikumsliebling. In der anderen Ecke der Underdog, der Herausforderer, der David, bereit, alles zu tun, was es erfordert, um den Titel zu holen. Es ist der Kampf von zwei obergärigen Schwergewichten, der eine mehr Banane, der andere mehr Holunder. Am Ende kann es nur einen geben. Fortsetzung folgt.
Gaffels Sommerhopfen
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