Teebeutel in der Realitätsfuge

Schon viele clever inszenierte Fotos und trickreich bis atemberaubende gemalte Beispiele für Kunst mit Kulinarikbezug lieferte ich Euch in den vergangenen Monaten. Bei der heutigen Vorstellung kann sich unsere Wahrnehmung nicht entscheiden zwischen Malerei und Photographie.

Auf den ersten Blick wirken die Arbeiten wie Malerei. Mit dem Hinweis „das ist aber ein Foto“ gerät man ins Grübeln. Spätestens bei den Bildern, die einen nicht „gemalten“ Ausschnitt enthalten, verhaspelt sich das Hirn bei der Orientierung. So langsam wird einem bewusst: Cynthia Greig präpariert Gegenstände, sodass sie photographiert immer noch wie durch Pinselstrich entstanden ausschauen.

Durch die Spannung gewinnen die Arbeiten. Die Täuschung durch ein Stilleben lässt den Betrachter ratlos interessiert zurück. Grenzen verschwimmen und der Teebeutel ist, ein wenig weitergesponnen, gefangen irgendwo darin, in einer Fuge zwischen Realität und Fiktion.

Representations 05

© by Cynthia Greig

Representations 13

© by Cynthia Greig

Representations 07

© by Cynthia Greig

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