Kulturimperialistische Sicht auf den Egg Nog

Was wird über des US-Amerikaners Esskultur doch gerne gelästert. Hamburger, Fritten, merkwürdige Pizza, in Konsequenz viele dicke Menschen. Als ich (wohlgemerkt vor vielen Jahren) ein Austauschjahr in den USA verbrachte, wunderte ich mich auch über Chips als Beilage am Mittagstisch. Doch handelt es sich nicht hier um ein Stereotyp? Isst der Durchschnittsamerikaner nicht ganz anders und viel besser? Keine Ahnung, ehrlich gesagt.

Nicht dass ich finde, dass wir uns mit Flönz, Harzer Käse und Mett weit aus dem Fenster lehnen sollten. Viel ekliger geht es wohl nicht (das sage ich als Fan von Mett). Dennoch, ein Kapitel des Buches US-Amerikanische Ernährungkultur möchte ich in diesem Post noch aufschlagen: Eggnog. Eierpunsch. Rohe Eier, Zucker, Milch/Sahne. Mit Whiskey gemischt an Weihnachten verzehrt. So wie es meiner Schreibe die Grammatik verschlägt, verschlägt es auch mir jedes Mal die Sprache, wenn ich an dieses in Tetrapaks verkaufte Gut denke. Damit wären wir allerdings beim Thema: Eggnog Tetrapaks.

Die zeugen von fragwürdiger Kreativität ihrer Gestalter, deren Dokumentationspflicht sich Madeleine Eiche angenommen hat. Auf ihrer Seite finden sich die obskursten Varianten, dieses (zum Glück) in unseren Breitengraden nicht angebotenen „Getränks“.

debello wünscht in dem Sinne (auf den letzten Drücker) Frohe Weihnachten!

PS.: Mir ist bewusst, dass Eggnog kein rein US-amerikanisches Phänomen ist. Ein bisschen Überspitzung muss dennoch gestattet sein!

Tacoma-Washington

© by Madeleine Eiche, Photography: Justin Gollmer

Roy-Washington

© by Madeleine Eiche, Photography: Justin Gollmer

Lynnfield-Massachusetts

© by Madeleine Eiche, Photography: Justin Gollmer

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4 Kommentare
  1. Danke für deinen Besuch wünsche dir ein gutes Wochenende liebe Grüße Gislinde

  2. Egg Nog, sooo lange möchte ich den schon mal nachmachen, irgendwie fehlt der letzte Antrieb.

    Ich denke nicht dass alle Amerikaner „schlecht“ essen,…

    • nee, das ist definitiv zu stereotyp gedacht. ich glaube innerhalb jedes landes gibt es unterschiede – immer nach wissen und interesse.. und zu recht setzt du das „schlecht“ essen auch in anführungszeichen. denn wer entscheidet ultimativ darüber, was jetzt genau schlecht und was gut ist..

      • Sehe ich genauso, ich finde überhaupt diese besserwisserischen Tipps was man denn alles nicht essen soll oder doch essen soll, überflüssig.
        Für mich schließe ich nur Fixzeugs und sowas aus, aber auch nicht dogmatisch.

        Liebe Grüße Sina

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