Marshall McLuhan toastet Gurken

„The Medium is the Message“ lautet einer der markigsten Medien-Merksätze, der mir bislang zu Ohren gekommen ist. Er stammt von dem selben Kollegen, der unser Denken über das Global Village prägte, lange bevor er nur eine Ahnung von dem heutigen Internet haben konnte. Sein Name lautet Marshall McLuhan und dieser Marshall McLuhan betätigte sich nicht nur Wortjongleur, sondern versuchte sich auch als kühner Medientheoretiker.

So beschrieb er einst „kalte Medien“ und „heiße Medien“, wobei, stark vereinfacht erklärt, kalte Medien bei ihm wenig Aufmerksamkeit forderten (z.B. Fernsehen), heiße Medien hingegen viel (z.B. Telefon). Ich musste mich an die Klassifizierung und an die akademische Kritik daran erinnern, als ich die Food Art von Christine Kawasaki-Chen entdeckte. Auch sie spielt mit Vorstellungen von Temperaturen, wenn Sie mit Gurke Kälte und mit Toast Wärme assoziiert.

Ich bin mir nicht sicher, wie kalt denn jetzt die Gurke an sich ist, finde die unten zu sehenden Aufnahmen jedoch toll. Fingerfertig und phantasievollwie wie sie sind, hätten sie sich phantastisch auf dem Cover eines jeden Marshall McLuhan Buches gemacht.

Warm as Toast

© by Christine Kawasaki-Chan

Cool as a Cucumber

© by Christine Kawasaki-Chan

Easy as Pie

© by Christine Kawasaki-Chan

Keen as Mustard

© by Christine Kawasaki-Chan

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