Cheeseburger ohne Brötchen an gerahmtem Prinzessin Diana Portrait

Wart Ihr zufrieden mit der Bewirtung bei Eurem letzen Konzertbesuch? Ein leckeres Großbrauerei-Bier aus dem Plastikbecher? Dazu eine Brezel oder eine Currywurst aus dem Hause Hoeneß? Bevor ich mich auf das Thema einschieße, gebe ich zu: die meisten Menschen interessieren sich zurecht eher für das Geschehen auf der Bühne. Bewirtungssstände sind höchstens Nebenschauplätze.

Etwas wichtiger ist die Versorgung mit Lebensmitteln für die Künstler. Deswegen schreiben die Rampensäue und Shoegazer dieser Welt vor ihren Touren die Wünsche für den Backstage Raum auf. Den teilweise zwischen Exzentrik und Lächerlichkeit oszillierenden Vorstellungen der Künstler gerecht zu werden ist dann die Aufgabe des Veranstalters.

Mithilfe der sogenannten Backstage Rider, also den Wunschzetteln der Künstler, machten sich der zum zweiten Mal auf de bello culinaro vertretene Henry Hargreaves und seine Kollaborateurin Caitlin Levin die Mühe, die Wünsche zu inszenieren. Das Ergebnis weiß in seiner entlarvenden Stilisierung zu verzücken, was dem interessanten Ansatz geschuldet ist. So schreiben die Macher selbst:

„To challenge ourselves, and to make something beautiful we decided to compose these images in the manner of Flemish still life, and the Vanitas of the 16th and 17th centuries. Also noting the correlation between these paintings which were meant to „remind one of the transience of life, the futility of pleasure, and the certainty of death,“ and mortality of the musicians themselves.  „

via Vice

Riders - Prince

© by Henry Hargreaves and Caitlin Levin, Typography Lorenzo Fanton

Riders - Britney Spears

© by Henry Hargreaves and Caitlin Levin, Typography Lorenzo Fanton

Riders - Axl Rose

© by Henry Hargreaves and Caitlin Levin, Typography Lorenzo Fanton

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2 Kommentare
  1. Na, so lässt es sich doch leben, als Künstler.
    Eigenartig scheint mir nur MIss Spears Menüfolge…was mich aber nicht wundert!

    • Definitiv! Wobei ich die Kombination aus Dom Perignon und Toastbrot zumindest gewöhnungsbedürftig finde. Wundert mich bei dem Guns’n Roses Frontman jedoch auch nicht wirklich;-)

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