Die nächste Food-Revolution: Ausgedrucktes Essen

Vor einer Weile erklärte mir ein Kollege, wie großartig das Zeitalter sein wird, in dem jeder Mensch in seinem Haushalt über einen 3D-Drucker verfügt. Ich gebe zu, mir fehlt noch ein wenig die Vorstellungskraft, inwiefern sich mein Leben durch die private Anschaffung eines 3D Druckers verändern soll.

Einerseits kann ich mir nicht vorstellen, dass die Technik es in den nächsten 5 Jahren erlaubt, mir meinen Ersatzschlüssel, eine neue Fahrradkette oder zerbrochenes Porzellan in vernünftiger Qualität nachzudrucken. Andererseits bin ich einfach zu wenig Produktdesigner und Künstler, als dass ich in den Invest gehe, um mir täglich 1-2 neue Lampen und ein paar Deko-Plastiken auszudrucken.

Einen interessanten, neuen Ansatzpunkt sehe ich bei Janne Kytannen. Sie druckt Essen aus. Das ist zumindest als Gedankenexperiment interessant, denn auch hier ist die Frage, wie nah die „Zukunft“ des „Essen Ausdruckens“ tatsächlich ist. An Fragenkomplexe, die sich um Ethik und Gesundheit drehen, denke ich noch gar nicht – dafür finde ich das Thema einfach zu weit weg.

Am Ende des Tages für mich (noch) ein lustiges Thema aus der Sci-Fi Ecke, das aber dank der tollen Interpretation von Janne Kytannen ein Gesicht bekommt.

(Soweit ich das aus meiner Korrespondenz mit den Rechteinhabern der Bilder herauslesen konnte, wurden die Bilder für die 3D Systems Corporation aufgenommen.)

3d printed Pasta

© by Janne Kytannen/Freedom of Creation/3D Systems Corporation

3d printed Pasta

© by Janne Kytannen/Freedom of Creation/3D Systems Corporation

 

 

 

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4 Kommentare
  1. evad008 sagte:

    hm, lecker. ich würde die alten philosophen drucken und sie als nudel essen. endlich leichtkost (;

  2. Jetzt hättest Du mich fast kalt erwischt! Beim ersten schnellen Blick auf das erste Foto gaukelten mir meine Augen mit diesen zart-weissen Gebilden vor: „Praliné-Förmchen und -Folien!!!!! (Ich suche nämlich gerade intensivst nach solchen). Aber gut.
    Allerdings könnte diese Print-Idee der Beginn einer revolutionären Diät sein: Iss nicht, lass drucken, guck Dich satt! 🙂

    • Interessante Theorie! Wobei ich ja sagen muss, dass Kochbuch-angucken bei mir immer mit großem Hunger endet – egal wann ich das letzte Mal davor gegessen habe. Aber ich glaube auch für das Problem wird es bei der revolutionären Diät eine Lösung geben!

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